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Bei heißen Temperaturen fand der diesjährige Kreisjugendfeuerwehrtag mit dem damit verbundenen Kreiszeltlager im Höchster Ortsteil Mümling-Grumbach statt. Glücklicherweise standen die Zelte der Reichelsheimer Jugendfeuerwehren Grund, Laudenau und Reichelsheim in der Nähe von einigen Bäumen die aufgrund Sonnenverlaufs ab den Mittags- und Nachmittagsstunden wenigstens etwas Schatten spendeten.
Unsere 4. Public-Viewing-Veranstaltung begann mit guter Stimmung bei den rund 100 Besuchern und endete leider wieder mit einer bitteren und vermeidbaren Niederlage und dem erneuten - bereits 3. - frühzeitigen Scheitern in Folge.
Dienten Sirenen früher schwerpunktmäßig der Alarmierung der Feuerwehr, rückt aktuell die Warnung der Bevölkerung stärker in den Fokus. Nicht selten erreichten die Sirenen im Gemeindegebiet bereits ein sehr stolzes Alter von über 60 Jahren, viele Anlagen mussten sogar noch manuell ausgelöst werden. Höchste Zeit, das zu ändern, um die Bevölkerung künftig zeitgemäß, unverzüglich und von zentraler Stelle aus warnen zu können.
F3Y - Mit diesem erschreckenden Stichwort startete die Übung der Feuerwehr Reichelsheim - und nicht nur für die Feuerwehr Reichelsheim, denn bei diesem Szenario würden im Ernstfall weitere Feuerwehren aus der Region bereits zeitgleich mit alarmiert. So trafen innerhalb kurzer Zeit nach Abruf auch die Feuerwehren aus Fränkisch-Crumbach, Reichelsheim-Grund, Laudenau, Lindenfels und Michelstadt an der angenommenen Einsatzstelle ein.
Bei der Begrüßung anlässlich des XXL-Kickerturniers der Jugendfeuerwehr Laudenau blickte Jugendfeuerwehrwart Ulf Lauer, der selbst Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr vor 30 Jahren war, Revue auf die vergangenen 30 Jahre zurück.